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"800-Jahr-Feier" Diera


Der Ort Diera feierte vom 22. bis 29. Mai 2005 sein 800-jähriges Bestehen. Dem Ereignis ging eine lange und intensive Vorbereitung voraus, die ihren Höhepunkt in der Festwoche mit dem Festumzug und in der erstellten Chronik fand. Bereits zwei Jahre vorher hatten sich feste Arbeitsgruppen gebildet, um die Geschichte aufzuarbeiten und zusammenzutragen sowie die Festwoche und den Festumzug inhaltlich zu organisieren. Hauptorganisator der Feierlichkeit und verantwortlich für die Erstellung der Chronik war die Gemeindeverwaltung Diera-Zehren unter Leitung des Bürgermeisters Friedmar Haufe.

Festlich geschmückt empfing Diera seine Gäste. Viele Vorgärten und Häuser ließen schon von weitem erkennen, dass alle auf die Festwoche bestens vorbereitet waren.


Die Festwoche bot eine Fülle von Veranstaltungen, Vorführungen und Gelegeheiten zum fröhlichen Beisammensein bei Tanz und Musik. Den genauen Ablauf der Festwoche können Sie sich hier herunterladen:

Veranstaltungsprogramm


Die Festwoche wurde durch den Schirmherrn Landrat Arndt Steinbach am 22.05.2005 im Lehnsgut Diera feierlich eröffnet. Nach der Begrüßung duch den Bürgermeister Herrn Friedmar Haufe und zahlreichen Gästen, fand die Eröffnungszeremonie Ihren Höhepunkt in der Enthüllung des Gedenksteines zur Ehren des Lehrers und Heimatforschers Gerhard Schöne, der maßgeblich die Geschichte seiner Heimat um Diera aufgeschrieben und so das Leben der damaligen Zeit für spätere Generationen erlebbar gemacht hat. Der Gedenkstein wurde unter Anwesenheit der Tochter Kurt Schönes enthüllt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den Posaunenchor Zadel und den Heimatchor Zadel.

Das Festgelände mit Festzelt und Schaustellern befand sich im Zentrum des Ortes auf dem Dorfplatz von Diera. Im Festzelt fanden in der gesamten Festwoche alle musikalischen Veranstaltungen statt. Dort wurde gefeiert, geschunkelt, so maches Schlückchen guten Meißner Weins getrunken, gesungen und gelacht - oftmals bis spät in die Nacht hinein.
Von Diskomusik für unsere Jugend, über Familientanz bis hin zu Blasmusik - für jeden Geschmack war die richtige Musik im Angebot.

So fand unter anderem am 25.05.2005 für die Senioren unserer Gemeinde ein geselliger unterhaltsamer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen statt. Die Schüler der Grundschule Zadel führten ein kleines Programm auf; der Tanzclub "Rot-Gold Meißen e.V." erfreute mit einer bunten Tanzaufführung.
Am Abend fand im Festzelt eine große Weinprobe mit Weinen vom Schloss Proschwitz und vom Weinberg Zieger statt. Alle Anwesenden erfuhren jede Menge Wissenswertes rund um den Wein durch Herrn Dr. Georg Prinz zur Lippe und der damals amtierenden Sächsischen Weinkönigung Sandy Horgai.

Informationen zur Heimatgeschichte von Diera wurden in der Ausstellung zur Heimatgeschichte in der Scheune der Tischlerei Clauß präsentiert. Die mühevoll zusammengestellten Karten, Fotos, Geräte und Handwerksmaterialien aus alten Zeiten und Schriftgut stellten sehr eindrucksvoll das Leben der Menschen zur damaligen Zeit und der Flora und Fauna in und um Diera dar. Abgerundet wurde diese heimatgeschichtliche "Exkursion" durch den Chronikabend, an dem Autoren aus der, anlässlich der "800-Jahr-Feier" von Diera, erstellten Chronik vorlasen.

Nähere Informationen zur Chronik "Dorfgeschichte Diera und Ortsteile" finden Sie hier:

Chronik Diera

Viel zu Erfahren gab es zum Filmabend über das Vereinsleben von Diera: "Vom Dorfclub bis zum Schützenverein Diera e.V.
Sportlich ging es zu in der zweiten Wochenhälfte der Festwoche. Der orstansässige Sportverein richtete dazu Wettkämpfe für Groß und Klein in traditionellen Disziplinen aus. Die Feuerwehr Diera zeigte ihr Können in verschiedenen Vorführungen und präsentierte alte und neue Löschtechnik.

Ein weiteres Erlebnis sollte die Gewerbeausstellung werden. Ortsansässige Handwerker präsentierten traditionelle Handwerstechniken sowie moderne Werkzeuge und Maschinen. Sie zeigten, wie sich die Arbeit in der Landwirtschaft und im Handwerk dank des Fortschritts der Technik vereinfacht hat. Das Schaudreschen zeigte, wie der Getreidedrusch anno 1950 durchgeführt wurde, und wie anstrengend und kräftezehrend diese Arbeit unter damaligen Bedingungen war. 


Beendet wurde die Festwoche mit einem großen Festumzug. Die Geschichte des Ortes wurde von den Bürgern, Vereinen, Unternehmern, Handwerkern und Gästen in zahlreichen Bildern dargestellt. Auf geschmückten Wagen, in historischen Gewänder, zu Fuß, im Auto oder hoch zu Roß - die Vielfalt der dargestellten Zeitepochen, historischen Höhepunkte und aktuellen Gegebenheiten wurde auf so unterschiedliche Art zur Schau gestellt. Viel Mühe steckte in den Vorbereitungen, doch viel Spaß und Freude hat es gemacht dabei zu sein - als Umzugsmitglied und als Zuschauer. Belohnt wurden alle Teilnehmer vom strahlenden Sonnenschein - ein Wetter wie es für so ein Vorhaben besser nicht hätte sein können.